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Starkregenvorsorge in Erdorf (1)

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Thema :Objektschutz

Bei starkem Regen läuft überschüssiges Oberflächenwasser, dass von Dachrinnen, Hof- und Straßenabläufen, sowie Entwässerungsrinnen nicht mehr aufgenommen werden kann, den topografischen Gegebenheiten folgend zu den natürlichen Tiefpunkten. Häuser, die mit dem Erdgeschoss bzw. mit dem Kellergeschoss auf Straßenniveau oder sogar tiefer liegen, sind hier besonders gefährdet. Es kann mit einfachen Mitteln verhindert werden, dass Oberflächenwasser in Räumlichkeiten eindringt, z.B. durch Aufkantung bzw. eine zusätzliche Stufe an der Kelleraußentreppe, durch Erhöhung der Lichtschächte oder durch gartengestalterische Maßnahmen wie Geländemodellierung können dafür sorgen, dass  Oberflächenwasser vom Haus weggeleitet wird.

Alle Eingangsbereiche und Lichtschächte sollten 15-30 Zentimeter höher liegen als die umgebende Geländeoberfläche.

Ebenerdige Terrassentüren müssen dicht sein und zusammen mit den Fensterelementen dem Wasserdruck standhalten können.

Befinden sich Lichtschächte unterhalb von Dachrinnen, decken Sie diese zusätzlich ab, sodass kein Schwallwasser vom Dach in den Lichtschacht dringen kann.

( Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) WB.

Das Foto zeigt ein Musterbeispiel der Abkantung einer Kellertreppe und Erhöhung der Lichtschächte einer Erdorfer Familie.

( Fotos: Werner Becker )  

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