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Fortführung des Erdorfer Hochwasser- und Starkregenkonzeptes

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Udo 2002 12

Im Jahre 2017 hatten wir in Erdorf ein Hochwasser- und Starkregenkonzept unter Federführung des Ingenieurbüros Hydrodat aus Bitburg erstellt. Neben einer Auftaktveranstaltung im Januar 2017 und darauffolgenden 3 Workshops mit Bürgerbeteiligung erfolgten noch private Objektschutzberatungen, Ortsbegehungen, Besprechungen mit THW und Feuerwehr bevor das Konzept in einer Abschlussveranstaltung im August letzten Jahres der Bevölkerung vorgestellt wurde.

Verschiedene Handlungsfelder wurden bereits umgesetzt und weitere sind für 2018 im Haushaltsplan vorgesehen.

Die 3 Unwettereignisse im Juni 2018 haben uns Szenarien aufgezeigt, die wir im Rahmen des letztjährigen Konzeptes in diesem Umfang nicht auf dem Bildschirm hatten und bisher noch nie erlebt hatten.

Aufgrund dessen hat das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz auf Antrag beschlossen, dass das Erdorfer Hochwasser- und Starkregenkonzept fortgeführt werden kann und auch gefördert wird.

Am 12.07.2018 fand zunächst ein Workshop mit Beteiligung von ca 50 Bürgerinnen und Bürgern statt. Momentan werden noch die kostenlosen privaten Objektschutzberatungen bis Ende August durchgeführt.

Am 08.08.2018 war ein Vertreter des Umweltministeriums zu Gast in Erdorf. Wir haben uns die exponierten Schadensschwerpunkte angesehen und es fand anschließend eine Besprechung im Bürgerhaus statt.

Aufgrund der vielfältigen vorgestellten Handlungsfelder wurden zwei Besprechungstermine vom Umweltministerium für Anfang September im Erdorfer Bürgerhaus festgelegt. Auf Einladung und Beteiligung des Umweltministeriums werden zu diesen Besprechungsterminen die Stadt Bitburg, die Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg-Prüm, das Dienstleistungszentrum ländlicher Raum, SGD Nord ( obere Wasserbehörde ), Landesbetrieb Mobilität, Deutsche Bahn und das Ingenieurbüro Hydrodat eingeladen.

Ziel ist es, zusammen mit allen Akteuren eine beispielhafte Vorgehensweise auch für andere Gemeinden zu entwickeln.

Werner Becker